AOUX Framework — die Methodik im Detail
AOUX ist mehr als ein Dashboard. Das Framework selbst ist ein maschinenlesbarer Regelsatz (AOUX_ENGINE.md), der in jeden LLM-Agenten geladen werden kann. Vier Phasen, drei Taxonomien, ein Score.
- Framework-agnostisch
- AOUX_ENGINE.md portabel
- Lean Scan oder Event Storming
- Audit-fähig
v2.1
Framework-Version
AOUX Lean
~18 KB
Engine-Größe
Tragbar in jeden Agent
1–2 Wo
Einführungsdauer
Lean-Setup
Framework-Philosophie: Das Framework IST der Agent
AOUX behandelt das Framework selbst als Agenten-Prompt. Statt ausufernder Dokumentation wird ein schlanker, maschinenlesbarer Regelsatz in den Agenten geladen — und der Agent führt die vier Phasen konversationsbasiert durch.
Framework-agnostisch
Funktioniert mit Anthropic Claude, OpenAI GPT, lokalen Modellen via Ollama oder beliebigen LLM-Anbietern. Keine Bindung an eine Plattform, einen Stack oder ein Tooling.
AGENT 01Lean-Setup in Tagen
AOUX Lean v2.1 ist in 1–2 Wochen produktiv. Klassische UX-Discovery dauert 2–4 Wochen. Die Kernreduktion von v1.0 zu v2.x: 22+ Dateien / 120 KB → 6 Dateien / 18 KB.
AGENT 01Iterativer Lebenszyklus
Build-Measure-Learn-Loop mit Hypothesen, Score-Deltas und Trust-Anpassungen. AOUX endet nicht mit dem Konzept — Operate ist eine kontinuierliche Phase.
AGENT 01Audit-fähig von Anfang an
Jede Phase dokumentiert ihre Entscheidungen. aoux-iteration-log, rawAnalysis in Scout-Artefakten, transcriptionMode bei Audio — Nachvollziehbarkeit ohne Mehraufwand.
AGENT 01Discovery — zwei Modi für unterschiedliche Komplexität
Wählen Sie den Einstieg, der zu Ihrer Situation passt. Beide liefern strukturierte Outputs für die Design-Phase.
Lean Scan
1 Tag · Standard-Modus
Fünf Schlüsselfragen: Scope, Material, Schmerzpunkte, Datenflüsse, Regulatorik. Optimal für klare Prozesse, einzelne Stakeholder, bekannte Domänen. Output: Needs-Map, Delegation Points, D1–D5-Profil.
AGENT 01Event Storming
1–2 Tage · Multi-Stakeholder
Vier Blöcke à 30 Minuten: Domain Events, Commands & Policies, Aggregates & Bounded Contexts, Read Models & External Systems. Optimal für Legacy-Systeme, multi-stakeholder-Situationen, unklare Prozessgrenzen.
AGENT 01Die drei AOUX-Taxonomien
Drei voneinander unabhängige, aber verzahnte Klassifikationssysteme. Sie bilden das Vokabular, mit dem AOUX über Agent-UX spricht.
User Needs (U1–U6)
28 Bedürfnisse
U1 Control & Autonomy · U2 Understanding & Transparency · U3 Trust & Confidence · U4 Efficiency & Productivity · U5 Error & Recovery · U6 Learning & Adaptation. Strukturiert die Discovery-Phase.
AGENT 01UX Patterns (P1–P6)
24 Patterns
P1 Delegation (Goal-/Constraint-/Graduated-/Template-Based) · P2 Transparency · P3 Control · P4 Error · P5 Orchestration · P6 Trust. Mappen Needs zu konkreten Designlösungen.
AGENT 01Heuristiken (H1–H15)
15 Bewertungskriterien
H1–H10 Nielsen-angepasst (Status-Sichtbarkeit bis Hilfe & Dokumentation). H11–H15 agentenspezifisch: Kontext-Transparenz, Progressive Offenlegung, fehlertolerante Interaktion, adaptive Schnittstelle, Handlungs-Signaling.
AGENT 01Graduated Delegation — Trust systematisch aufbauen
Vier Level, gemessene Schwellen, automatisierte Up- und Downgrades. Autonomie wird verdient, nicht geschenkt.
L1 — Vorschlagen
Mensch entscheidet
AOUX ≤ 3.4 oder Override > 30 % oder Trust < 60 %. Agent schlägt vor, Mensch bestätigt.
AGENT 01L2 — Checkpoint
Mensch genehmigt
AOUX 3.5–4.4 und Error Recovery < 30 s. Agent handelt bis Checkpoint, Mensch genehmigt.
AGENT 01L3 — Autonom
Agent handelt, berichtet
AOUX ≥ 4.5 und Delegation > 70 % und Monitoring Load < 40 %. Agent handelt selbstständig, fasst zusammen.
AGENT 01L4 — Vollautonom
Nur Eskalation
AOUX ≥ 4.5 und alle Metriken ≥ 4.0 und 50+ erfolgreiche Interaktionen. Agent handelt, eskaliert nur bei Anomalie.
AGENT 01Bereit, AOUX in Ihrem Projekt zu pilotieren?
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Wir zeigen Ihnen, wie die Phasen in Ihrem konkreten Use Case aussehen.